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arbeitskreise:abbrecherquote:protokoll_wien2016

Protokoll

BuFaTa WiSe16
Anwesend: Tobias(Siegen), Frank+Julia(TU Ilmenau), Moni(Hochschule München), Max (Erlangen)
Leitung des AK: Tobias (Siegen)
Protokoll: Frank & Julia

Einführung

Zu Beginn Diskussion über Vorgehensweise. Was will der AK eigentlich machen? - Der AK sammelt Gründe und Konzepte gegen Abbrüche Vorstellung & Probleme der Unis ansprechen

Probleme

  • Studis nehmen oft Studium nicht so ernst, haben falsche Erwartungen
  • wenn Studis nicht wissen, wie das Studium läuft, hätten Lehrer v.A. oder Schulen die Aufgabe, die Schüler vorzubereiten?

Uni Siegen

  • Prävention durch Projekt „Schulstudent“ , bereits während der Abizeit ins Studium reinschnuppern
  • Studie von VDMA hat nach Gründen gesucht

Hochschule München

  • keine genauen Statistiken zu Abbrecherquoten bekannt
  • Schnuppervorlesungen
  • Tutorien werden Fakultätsübergreifend angeboten

TU Ilmenau

  • hohe Abbrecherquoten ( EIT 41%, MT 60%)
  • Tutorenprogramm während des 1. Semesters
  • Nachilfestunde ( Timetable), allerdings nur Verschiebung der Abrrechner vom 1. ins 2. Semester
  • Erreichbarkeit der Studis durch Seminargruppensprecher, die einen Überblick in Ihrer Gruppe haben, wie es läuft (Motivationsschwund…)

FAU Erlangen

  • Wiederholerübungen durch den FSR → Durchfallquoten sinken → Abbrecherquoten sinken
    • wird sehr aktiv beworben

Lösungsansätze

  • bereits vor der Immatrikulation den Studiengang klar definieren. Vielen ist der Umfang nicht bewusst
  • Nachhilfe in der Uni
  • Rent a Prof ⇒ Vorträge von Professoren an Schulen
  • alternativ Vorträge von Studenten an Schulen
  • Schnuppervorlesungen
  • Individuelle Prüfungsvorbereitung mit Tutor
  • Probeprüfungen in der Mitte des Semesters, um den Umfang einer Klausur darzulegen
  • Betreuung durch Buddys (1 Buddy hat ca. 5-6 Studis)
  • weitere Lösungen, siehe Konzepte & Protokoll Aachen
  • wenn Studis nicht wissen, wie das Studium läuft, hätten Lehrer v.A. oder Schulen die Aufgabe, die Schüler vorzubereiten?
    • ja, theoretisch ist es nicht unsere Aufgabe, das klar zu machen, wir vertreten die Studis
    • wo kann hier ansetzten?
    • am besten sollten an Schulen „Tag der offenen Türen“ angeboten werden, wo Unis und Studenten Studiengänge vorstellen

Resume

  • Das Problem liegt höchstwahrscheinlich daran, dass Erstsemester meistens nicht wissen, was es bedeutet zu studieren und welchen Aufwand ihr Studium erfordert. Schulen müssten ihre SchülerInnen besser auf das Studienleben vorbereiten.
  • Schnupperstudium ist auch sinnvoll, aber zeitintensiv
  • Viele Gründe liegen nicht in unserem Einflussgebiet, bzw. es gehört nicht zu unserer Aufgabe als Studierendenvertretung;
  • Ministerien & Schulen könnten handeln, mit noch mehr Flyern etc.
  • z.B. bei der Zeugnisausgabe im Abitur einen Flyer mitgeben nach dem Motto „ Achtung Studium-vorher !richtig! informieren, dann erst bewerben“ oder so ähnlich
  • Fachschaften könnten als Hilfestellung Online-Eignungstests vorschlagen, um Kompetenzen zu testen
  • können übergreifend sein, überall angeboten werden etc.
  • muss vor der Immatrikulation passieren ( an Schulen oder zum Tag der offenen Tür)
  • Thema für die nächste BuFaTa (AK Eignungstest)
  • Meinung des AKs ist: von unserer Seite wurde alles ausgearbeitet und es kann nicht mehr so viel gemacht werden;
  • die Schulen wären evtl. in der Pflicht mehr zur Vorbereitung zu tun.
  • die vorgeschlagenen Lösungen denken einen großen Teil der Abbrecher ab;
  • falsch gewählte Studiengänge können von unserer Seite her schwer angegangen werden.

Ende

Beginn: 17:20 Uhr
Ende: 18:42 Uhr
Der AK ist fertig.



Die hier im BuFaTa ET Wiki dargestellten Arbeitsdokumente sind Einzelbeiträge der jeweiligen Autoren und i.d.R. nicht repräsentativ für die BuFaTa ET als Organisation. Veröffentlichte Beschlüsse und Stellungnahmen der BuFaTa ET befinden sich ausschließlich auf der offiziellen Homepage.
arbeitskreise/abbrecherquote/protokoll_wien2016.txt · Zuletzt geändert: 10.12.2016 18:44 von frankr