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Protokoll

89. BuFaTa Dresden WiSe21
Anwesend: Sebastian (FH Dortmund), Julius, Julia (Uni Ulm), Daniel & Alessa (TU Ilmenau),Niklas (KIT), Charlotte (KIT), Kevin (TU Wien), Sebastian (TU Kaiserslautern)
Leitung des AK: Sebastian (FH Dortmund)
Protokoll: Sebastian (FH Dortmund)

Einführung

Zunächst soll ein Austausch der anwesenden Fachschaften stattfinden, um den derzeitigen Stand der Vorlesungs- und Prüfungsmodelle an den Hochschulen zu vergleichen.

  • Uni Ulm
    • viel Präsenz gerodert, in der Realität eher Hybrid
    • In ET mehr Präsenz, teils ausschließlich Präsenz
    • Kontaktnachverfolgung mit KnApp (Uniinternes System)
    • 3-G nur stichprobenartig durch „Hygienetutoren“ überprüft
    • Klausuren in Präsenz, mündliche Prüfungen nach Möglichkeit online
    • Aufenthalt auf dem Campus außerhalb der Lehrveranstaltungen nicht erlaubt
  • KIT Karlsruhe
    • Hybride Veranstaltungen, teils auch reine Präsenzveranstaltungen (Kontaktnachverfolgung über KONKIT (Mit Studiausweisen))
    • 3G Kontrollen in den Hörsälen nur in Stichproben (sehr sporadisch)
    • Änderung der Studienblöcke mit einer halbstündigen Pause zwischen den Blöcken um Online/Präsenz Wechsel zu ermöglichen
    • Prüfungen immer in Präsenz außer mündliche Prüfungen auch online möglich
    • Fachschaftssitzungen noch online, ansonsten auch wieder mehr Fachschaftsarbeitsarbeit in Präsenz
    • Einige Arbeit wird noch immer Beratung angeboten, Gremien tagen hybrid
  • FH Dortmund
    • Hybridmodell (abhängig von den Fachgebieten)
    • Prüfungen noch nicht festgelegt, wird von Professor festgelegt
    • Prüfer soll entscheiden dürfen, welche Prüfungsform gewählt wird
    • Fachschaftsarbeit wird reaktiviert
    • 3G Nachweis für Präsenzveranstaltungen benötigt, muss durch Dozenten geprüft werden
  • TU Kaiserslautern
    • Motto: möglichst viel in Präsenz
    • Problem: Profs selbst verantwortlich für Einhaltung der Vorschriften
    • Führt zu Chaos für Studis, da verschiedene Modelle angeboten werden, z.B. folgt auf Präsenz direkt Online-Vorlesung
    • Fachschaftsitzungen sind wieder in Präsenz, aber noch inoffiziell
  • TU Ilmenau
    • So viel Präsenz wie möglich. Einige Profs machen Hybrid-VL, einige nutzen die Videos aus den Online-Semestern
    • Hörsaalpass (DIN A4 Zettel), in dem 3G-Nachweis vermerkt ist; stichprobenartige Kontrolle der Lehrenden (10%)
    • Prüfungen waren bis zwei Wochen vor Ende des Prüfungszeitraum in Präsenz oder online, danach nur noch online. (letztes Semester)
    • Kontaktnachverfolgung über QRnitron(Uni eigenes System)
    • Masken: Pflicht bei Unterschreiten der Abstände
    • FSR-Sitzungen in Hybrid, sehr praktisch mit Raummikro
    • Praktika können wieder stattfinden
  • TU Wien
    • hohes Bestreben an Präsenzveranstaltungen für Erstis
    • Kohortenregelung: wöchentlicher Wechsel von Online und Präsenz
    • Übungen in Hybrid, Labore in Präsenz
    • Gebäudezutritt nur mit 3G-Nachweis, keine Maskenpflicht - nur Empfehlung
    • Digitale Formate für Sprechstunden der Fachschaft
    • Fachschaftssitzung online über Discord
  • TU Dresden
    • Abstandsregelung, hartes 3G-Konzept in Praktika
    • i.d.R. weniger Kontrolle
    • Maskenpflicht im Gebäude, außer am Arbeitsplatz und bei Redebeiträgen
    • Testzertifikat durch die TU
    • Alle freien Seminarräume können genutzt werden

Probleme bei den Formaten

Es soll über die resultierenden Probleme aus den Maßnahmen diskutiert werden und diese präzisiert werden.

  • Prüfung der 3G-Nachweise ist stark unterschiedlich
    • teilweise zu wenig Prüfung der Nachweise
    • Manche Universitäten verwenden digitale Nachweise, andere betreiben Zettelwirtschaft
    • Studierende wünschen sich mehr Prüfung
    • Kritik an den (zu geringen) Maßnahmen der Hochschulen werden von der Hochschulleitung unterschiedlich angenommen
    • Prüfung erfolgt teilweise durch Sicherheitsdienste oder durch die Dozenten
    • Kontrolle erfolgt eher in kleinen Veranstaltungen um Aufwand gering zu halten
    • deutliche Unterschiede in Theorie und Praxis
    • Prüfungsrecht erlaubt keine Kontrolle des 3G-Nachweises vor Prüfungsantritt
  • Datenschutz
    • Umfragen zu den Impfquoten an den Hochschulen und Impfaktionen
    • unterschiedliche Impfquoten an den Hochschulen unter den Studierenden
    • Daten werden intern von den Hochschulen erfasst und gespeichert
    • 3G-Nachweise müssen mit Lichtbildausweisen verifiziert werden
  • Auslegung der Dozenten
    • Gleichbehandlung erlaubt i.d.R. keine selbständige Umstellung der Veranstaltungen von 3G auf 2G
    • Unter Umständen Einbeziehung der Studienrenden bei der Entscheidung
    • 2G-Kontrollen sind einfacher, da Tests wegfallen
  • Anerkennung von Impfstoffen
    • internationale Studienrende teilweise mit nicht anerkannten Impfstoffen geimpft und erhalten deshalb keinen Impfnachweis
    • klare Kommunikation wird gefordert
  • Umstellung der Formate
    • frühzeitige Kommunikation erfordert, damit Studierende an den Studienort ziehen können
    • großer Einfluss auf den Wohnungsmarkt, da teilweise auch Studierende aus dem 3. Semester nun in die Stadt ziehen müssen
    • Probleme bei internationalen Studierenden, wenn diese nicht einreisen können
    • Hochschulen sind bemüht möglichst viel Präsenz anzubieten
    • Situation in den Wohnheimen
    • Studierende sind teilweise nicht überzeugt und warten deshalb mit dem Umzug
    • Einige Studierende fordern, dass ihnen die Möglichkeit zum Remote-Studium gewährt wird
  • Rechtliches
    • Ordnungen an den Hochschulen unterscheiden sich
    • Unterschiedliche Rechtssprechung im Bezug auf Landesgesetze
  • Bedarf an Lernplätzen
    • Steigt durch Hybrid-Modelle stark an
    • Teilweise stellen Hochschulen Räume als Einzellernplätze zur Verfügung
    • Andere Hochschulen haben Betretungsverbote etc.
    • Verwendung von Seminärräumen
    • Anmeldung für Räume und Bibliothek erforderlich
    • Teilweise Überwachung und Kontrolle der Studierenden erforderlich
    • Lösung durch „Hygienetutoren“ bzw. Aufsichtspersonen um Lernplätze zu gewähren
    • Ansonsten auch inoffizielle Lösungen

Abschluss

Hier sollen Thesen zusammengetragen werden, auf dessen Basis in weiteren Arbeitskreisen ein Leitfaden entwickelt werden kann, der den Fachschaften helfen soll, bei der Einführung bestimmter Maßnahmen durch die Hochschule die Folgen für die Studierenden abzuschätzen.

  • Thesen für guten Übergang zwischen Online und Präsenz aus studentischer Sicht
    • Räumlichkeiten bereitstellen
    • Koordination zwischen Zeitslots für Veranstaltungen: gerade bei Übergang Präsenzveranstaltung → Onlineveranstaltung
    • Frühzeitige Kommunikation, was die Pläne der Hochschulleitung für die Lehre sind. (Vorlesung und Prüfungen)
    • Möglichst homogene, einfach verständliche Regelungen (zumindest fakultätsweit)
    • Klare und verständliche Kommunikation mit allen Statusgruppen
    • Einbindung der Studierendenvertretungen in die Entscheidungen
    • Pandemiegeschehen muss weltweit betrachtet werden und nicht nur lokal
    • Infrastrukturelle Aufrüstung und Technik-Tests bevor digitale/hybride Lehre umgesetzt wird.

Ende

Beginn: 11:45 Uhr
Ende: 13:15 Uhr
Der AK sollte (zunächst) auf weiteren Tagungen besprochen werden



Die hier im BuFaTa ET Wiki dargestellten Arbeitsdokumente sind Einzelbeiträge der jeweiligen Autoren und i.d.R. nicht repräsentativ für die BuFaTa ET als Organisation. Veröffentlichte Beschlüsse und Stellungnahmen der BuFaTa ET befinden sich ausschließlich auf der offiziellen Homepage.
arbeitskreise/post-pandemisches-studium/dresden2021.txt · Zuletzt geändert: 31.10.2021 13:19 von Sebastian Römbke