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arbeitskreise:einhaltung-pruefungsordnung:protokoll_wien2016

Protokoll Prüfungsordnung

Anwesend: Christian (FH Dortmund), Ferid (Siegen), Norbert (Erlangen), Tobias (Paderborn), Christian (KIT), Ann-Christin (TU Braunschweig), Lasse (TU Braunschweig), Antonios Athanasopoulos (TH Nürnberg), Markus (München), Julia (Berlin), Marika (TU Chemnitz)

BuFaTa WiSe16
Leitung des AK: Markus (München)
Protokoll: Ann-Christin

Einführung

Zu Beginn Diskussion über Vorgehensweise. Was will der AK eigentlich machen? Austausch über Sponsorennutzung. Entwicklung für das anwerben von Sponsoren soll durchgeführt werden.

  • Der AK wird in folgende vier Phasen untergliedert:
  • 1. Erfahrungsberichte einzelner Unis
  • 2. Offene Diskussion
  • 3. Zwei „International Clubs“ jeweils 15 Minuten (Auswirkungen und Gegenmaßnahmen; Markus und Ann-Christin moderieren)
  • 4. Präsentation der Ergebnisse der „International Clubs“

Ziele des AK's

  • Ist dieses Problem auch bei anderen Uni's vorhanden?
  • Welche Ursachen/Auslöser gibt es?
  • Welche Auswirkungen gibt es?
  • Kann man Gegenmaßnahmen einleiten?

Erfahrungsbericht einzelner Unis

KIT

  • Von der Regelung mit 20 minütigen Prüfungen weichen viele Professoren ab; Probleme bei dem Ablauf der Klausureinsichten; Abmeldefristen werden teilweise seitens des Instituts nicht akzeptiert

Siegen

  • Probleme bei den Korrekturzeiten bei einzelnen Profs, schwierig zu kommunizieren; in PO stehen Arten der Prüfungen (mündlich oder schriftlich), teilweise jedoch nicht umsetzbar, wenn zuviele Studis im Kurs und nur mündliche Prüfung angedacht ist, muss dann über den PA gehen, allgemeine Regelungen wurden nachträglich in die Einheitliche Regelung übernommen

Nürnberg

  • keine großen Probleme, Profs halten sich an PO, Zulassungsvoraussetzung für den Master ist auch im letzten Bachelorsemester möglich, obwohl beispielsweise der NC dann mit Beendigung Bachelor doch nicht eingehalten wird

Braunschweig

  • Wechselströme und Netzwerke früher mit Prüfungsvorleistung, um Klausur zu schreiben, stand jedoch nicht mehr in BPO, wurde in Studienleistung umgewandelt, steht aber immer noch nicht in BPO ⇒ Noten werden nicht gemeldet, wenn Studienleistung nicht erbracht, aber Studienleistung ist gut für Prüfungsvorbereitung, daher gerne beibehalten, jedoch will der Prof dies verpflichtend machen, wenn freiwillig, dann will Prof alles streichen, was schlecht für die Studis ist; es gibt Wahlpflichtfäcer in PO, die nicht angeboten werden

Erlangen

  • In Klausureinsicht dürfen Notizen gemacht werden, jedoch wollen manche Profs dies nicht akzeptieren; In PO steht, dass nur die schriftliche Ausarbeitung der BA und MA darf benotet werden, der Vortrag darf nicht gewertet werden, erst jetzt aufgefallen und es wird außerordentliche Sitzungen geben

Dortmund

  • Dortmund: Prof vergibt Punkte während des Semesters, was nicht genau geklärt ist, ob rechtens lauf PO;

Aachen

  • Aachen: In letzter Zeit wurde sich verstärkt an PO gehalt wegen vieler Klagen, vorallem in Bezug auf Multiple Choice Klausuren, diese Klausuren werden nun sehr schwer gestaltet, sodass es kein Bestehen durch „Raten“ mehr gibt

Chemnitz

  • Chemnitz: Es gibt Wahlpflichtfäcer in PO, die nicht angeboten werden

HTW Berlin

  • Berlin: Dozentenmangel, daher zu wenige Vorlesungen ⇒ nach 1,5 Monaten wurden Rentner für VL einbestellt mit veraltetem Stoff

Paderborn

  • Paderborn: Eine Professorin hält sich selten an PO, Korrekturzeiten werden von ihr nicht eingehalten, der PA-Vorsitzende hält sich ebenfalls nicht an die PO

Zusammenfassung

  • Erfahrung zeigt, dass viele Profs an allen Unis zum Einen zum Vorteil, zum Anderen zum Nachteil der Studis die PO umgehen. Wenn es in letzter Zeit keine Probleme gab, dann wurden Klagen eingereicht

Offene Diskussion

  • Bei Klagen können Verfahren extrem in Länge gezogen werden, was sehr zum Nachteil der Studierenden führt
  • Korrekturzeiten werden sehr lange überzogen ⇒ Verfahrensfehler, Wiederholung der Klausur, jeodoch wird Fehlversuch wieder anerkannt, und bestanden ist bestanden
  • Erstsemester wissen nicht, was für Möglichkeiten sie haben, daher große Unwissenheit
  • Studies kommen erst bei Problememen zur Fachschaft, und handeln nicht schon im Voraus bzw. gehen nicht zum Prüfungsausschuss
  • Lösungsvorschlag z. B. mit youtube-Videos, damit sie Probleme direkt vermeiden können (Studies wissen anfangs nicht, wie es läuft); Studis sollen generell PO kennen
  • Profs wissen teilweise selbst nicht, was in PO steht, auch bei Uniwechsel der Profs nehmen diese die gewohnte PO mit, teilweise sind mehrere PO's gültig und Profs prüfen dann nur noch nach neuer PO, jedoch nicht rechtens
  • Modulhandbuch teilweise sehr offen und bei rotierenden Profs sind die Inhalte dann immer sehr unterschiedlich ⇒ zum Bestehen der Klausur sehr unterschiedliche Voraussetzungen und verschieden schwere Prüfungen
  • Fachschafen sollen sich im Groben mit APO und BPO auskennen, um Auskunft geben zu können, PA weiß selbst teilweise nicht genau
  • Student ist informationspflichtig, daher sind bei Beschwerden Studis selber Schuld (beispielsweise bei Prüfungsverschiebung, jedoch muss es eine Frist geben, bis wann die Änderung publik wird)
  • Prüfungen werden teilweise direkt von den Profs geregelt, daher kommt es öfter zu Änderungen, jedoch wird es an anderen Unis auch zentral von den Koordinatoren gestaltet
  • Probleme mit Auslandssemestern, da Prüfungen erst sehr spät im Semester und es gibt keine Möglichkeiten, mündliche Prüfungen vorzuziehen

Zusammenfassung, warum es zu PO-Verletzungen kommt

  • Unwissenheit von Studenten und Professoren
  • Angst
  • fehlenden Konsequenzen
  • Gewohnheit, Bequemlichkeit
  • keine Kontrolle
  • Konflikte zwischen PO-Generationen

Zusammenfassung des "International Clubs"Auswirkungen durch PO-Verletzungen

  • Zeitverlust
  • weniger Aufwand für Studenten in der Klausureinsicht
  • Frust unter den Studenten
  • Einschränkungen
  • Defizite in Aufbaumodulen
  • Benachteilugung der Studenten

Zusammenfassung des "International Clubs"Gegenmaßnahmen

  • Bessere Kommunikation mit Dozenten
  • Aufklärung durch Fachschaft
  • Anpassung der PO durch Fakultätsrat
  • Subsidiarität

Fazit

  • In der Diskussion wurde deutlich wie viel Emotionalität in dem Thema steckt. Durch die Verletzung der PO werden Ungerechtigkeiten erzeugt, die wir als Studenten einheitlich abzulehnen haben.
  • Der AK hat seinen Zweck erfüllt und stellt die erarbeitenden Erkenntnisse in diesem Protokoll allen Fachschaften zur Verfügung
  • Evtl. Weiterführung des AK's mit Erarbeitung eines Verhalten Leitfadens für Studenten

Ende

Beginn: 17:35 Uhr
Ende: 19:30 Uhr
Der AK ist fertig



Die hier im BuFaTa ET Wiki dargestellten Arbeitsdokumente sind Einzelbeiträge der jeweiligen Autoren und i.d.R. nicht repräsentativ für die BuFaTa ET als Organisation. Veröffentlichte Beschlüsse und Stellungnahmen der BuFaTa ET befinden sich ausschließlich auf der offiziellen Homepage.
arbeitskreise/einhaltung-pruefungsordnung/protokoll_wien2016.txt · Zuletzt geändert: 11.12.2016 09:45 von Markus Straßer