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arbeitskreise:geschlechterstereotype:mannheim2022
BuFaTa WiSe22
Datum Beginn Ende Sitzungsleitung Protokollierung
30.10.2022 17:20 18:50 Kathi (TH Nürnberg) Lasse (TU Dortmund)

Geschlechterstereotype

Anwesende: Kathi (TH Nürnberg), Hannes (TH Nürnberg), Niko (TU Dortmund), Lasse (TU Dortmund), Luise (Uni Ulm), Florian (TH Nürnberg), Tobias (TU Kaiserslautern), Anna (TH Ingolstadt), Mari (OTH)

Einführung

  1. Austausch der aktuellen Situation an den verschiedenen Unis
    1. Welche Gleichstellungsmaßnehmen existiert an den Unis
    2. Welcher Genderstandarts emphelen die Unis
  2. Wofür wird Gendern benötig und warum muss weiter sensibilisiert werden

TH Nürnberg

  • Beratungsangebote auch für Familie und Freunde
  • 5 Professorinnnen (von 50) an der Fakultät
  • Gleichstellungsbeauftragte, nimmt an allen Berufungsverfahren teil
  • genderneutrale Toiletten
  • Leitfaden zum Gendern

Uni Ulm

  • StuVe mit Gleichstellungsreferat (inkl. Beratungsangebot für Inklusion etc)
  • Beratungsangebote für z.B. Studium mit Kind etc vom Studierendenwerk
  • Gleichstellungsbeauftragte auch bei Berufungskommision
  • keine Professorin (bei 22 Professoren)
  • kostenlose Menstruationsartikel in fancy Spendern (aber von StuVe finanziert, nicht von der Uni)

TH Ingolstadt

  • Es gibt eine Gleichstellungsbeauftragte pro Fakultät

TU Kaiserslautern

  • Es gibt Gleichstellungsbeauftragte aber eine Wirkung ist nicht bekannt
  • Es wurde sich FS intern einheitlich für das generische maskulien enstschieden
  • deutlich mehr Professoren als Professorinnen

TU Dortmund

  • Mehrere Gleichstellungsbeauftragte in verschiedenen Positionen
  • Asta hat auch Ansprechstellen
  • Gremien zur Gleichstellung wie für LGBTQ-Gruppen existieren
  • Eine Professorin in der ETIT Fakultät (Verhältnis 15/1)

Möglichkeiten zum Gendern in Texten

  • Sternchen oder Slash
  • Vermeidung Geschlechterspezifischer Ausdrücke
  • Entscheidung einer speziellen Wortwahl/Endung
  • Einigung auf das generische Femininum/Maskulinum

Gespräch

  • Die Wortwahl in verschiedenen Kreisen muss angepasst werden und klare Grenzen sollten den beteiligten Personen bewusst sein
  • Die Erwartungen von Personen sollten auch aus Sicht der anderen beobachtet werden

Wofür wird Gendersensibilität benötigt

  • Keine Standardisierung fürs Gendern laut Duden und somit in den Köpfen evtl. falsch verankert
  • Kinder lernen nicht gegenderte Bilder im jungen Alter und diese bleiben hängen
  • Gesellschaftlicher Druck (Erwartungshaltung von Gesellschaft um nicht in Stereotypen/Schubladen zu fallen)
  • Familienunfreundlichkeit und schlechte Langzeit Planung bei Jobaussichten in der Forschung (Doktorandenstellen)
  • keine Teilzeit, befristete Jobs, Überstunden, projektbezogene Verträge (kein längerer „Ausfall“ möglich)
  • Inkonsistenz in der Benotung (Mal wird nach Leistung benotet und mal nach Stereotypen)

Weitere Fragestellungen

  • Könnte Gendern eine Ablenkung des Problems sein?
  • Jetzt eine Lösung finden um Probleme für die nächste Generation zu verhindern
  • Jobs für Frauen attraktiver machen (Anpassung an Verträge und Co)
  • Problem bei Jobs um Quoten zu erfüllen (möglicher Leistungsabfall des Arbeitgebers)
  • Angestrebt ist eine Lösungsliste

Material

Ende

Beginn: 17:20 Uhr
Ende: 18:50 Uhr
Der AK ist nicht fertig und sollte auf weiteren Tagungen besprochen werden



Die hier im BuFaTa ET Wiki dargestellten Arbeitsdokumente sind Einzelbeiträge der jeweiligen Autoren und i.d.R. nicht repräsentativ für die BuFaTa ET als Organisation. Veröffentlichte Beschlüsse und Stellungnahmen der BuFaTa ET befinden sich ausschließlich auf der offiziellen Homepage.
arbeitskreise/geschlechterstereotype/mannheim2022.txt · Zuletzt geändert: 30.10.2022 18:49 von Lasse Sören Wegener